Nav Ansichtssuche

Navigation

leserbrief

 

 

Manche Behauptungen sind so haarsträubend, dass man sie eigentlich nicht zu kommentieren bräuchte. Aber in Zeiten von fakenews scheint es besser zu argumentieren, als die falschen Aussagen im Raum stehen zu lassen.

Daher hier ein paar Fakten zum Thema Kosten der Verkehrsträger als Entgegnung auf den Leserbrief vom 19.09.18 in der Braunschweiger Zeitung:

Diverse Untersuchungen haben ergeben, dass Auto- und Lkw-Verkehr von der Gesellschaft massiv subventioniert werden. Die Einnahmen aus verschiedenen Steuern und der Maut decken die Kosten dieser Verkehrsträger bei weitem nicht. Je nach Studie werden jährliche Subventionen von 60 bis 90 Milliarden Euro fällig, wenn man die Investitionen und Unfallfolgen des motorisierten Individualverkehrs betrachtet.

Wenn die Umweltkosten (Lärm, Abgasen, Boden- und Wasserverschmutzung, Klimaschäden oder Beeinträchtigungen durch Natur) einbezogen würden, wäre der Betrag noch erheblich höher. Beim Auto wird davon ausgegangen, dass jeder gefahrene Kilometer die Gesellschaft mit 16 Cent belastet. Einen erheblichen Teil übernehmen davon die Krankenkasse und der Steuerzahler (jeder).

Demgegenüber rechnen Verkehrsexperten damit, dass der Fahrradverkehr eine Nutzen von 1,6ct/km durch gesparte Gesundheits- und Umweltkosten einbringt. Unter dem Schnitt entlastet jeder mit dem Fahrrad gefahrene Kilometer damit die Gesellschaft. Die Investitionen in Fahrradinfrastruktur lohnt sich also, zumal Fahrradwege ohnehin viel günstiger herzustellen sind als Verkehrswege für Autos und LKW.

 

 

 

Zusätzliche Informationen

 

Unsere nächsten Termine

Freitag, 01. November 2019
16:00 - 18:00 Uhr
Fahrradcodierung
Dienstag, 19. November 2019
18:00 - 19:00 Uhr
Feierabendtour mit Radlertreff
Freitag, 06. Dezember 2019
16:00 - 18:00 Uhr
Fahrradcodierung